Stiftskirche St. Peter in Salzburg: Klosterleben

Gebet und Arbeit („ora et labora“) sind die Grundpfeiler, die das Leben nach der Regel des hl. Benedikt († 547) bestimmen.

Klostergarten

Die Feier des Chorgebetes und des Gottesdienstes bilden die Mitte des klösterlichen Lebens, dem nach dem hl. Benedikt nichts vorgezogen werden darf. Die feste Tagesstruktur mit den Gebets- und Arbeitszeiten soll helfen, Gott zu suchen, um so ihm und den Menschen zu dienen.

Zurzeit gehören 21 Benediktiner der Klostergemeinschaft an, von denen einige auch ihren Dienst in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge leisten. Die Pflege von Wissenschaft und Kunst bildet einen weiteren Schwerpunkt der klösterlichen Arbeit. Weiters unterhält das Kloster verschiedene Betriebe wie z. B. den Verlag St. Peter, einige Gastronomiebetriebe, eine Gärtnerei, Mühle und Bäckerei, welche die wirtschaftliche Grundlage zur Aufrechterhaltung des klösterlichen Lebens bilden.

Den Mönchen des inmitten der Salzburger Altstadt gelegenen Stiftes St. Peter ist es ein großes Anliegen, deren Besuchern und Gästen einen Ort der Ruhe, Sammlung und inneren Einkehr anzubieten.