Die Kirchen von Lend-Embach: Weitere Kapellen
Aus dem Jahr 1829 stammt die Kalvarienkapelle, die eine volkstümliche Darstellung von Christus an der Geißelsäule enthält.
Die moderne Bergkapelle zum hl. Sebastian befindet sich in Privatbesitz, ist aber für Besucher frei zugänglich.
Kalvarienbergkapelle
Auf halber Strecke von Embach nach Maria Elend liegt der „Kalvarienberg“. Damit ist eine Darstellung der Kreuzigung Jesu auf einem Felsen gemeint, der außerhalb des Ortes liegt. Der Weg von der Pfarrkirche aus ist etwa gleich weit, wie in Jerusalem der Kreuzweg vom Haus des Pilatus bis „Calvaria“, dem Felsen Golgotha in der Grabeskirche, auf dem das Kreuz Jesu stand. Wer hier den Kreuzweg betet, geht sozusagen den gleichen Kreuzweg wie die Pilger in Jerusalem. Den Embacher Kalvarienberg stiftete Anton Graf, Wirt in Embach, im Jahr 1774. Die traditionellen Blechfiguren der Kreuzigungsgruppe wurden 2008 von Friedrich Jünger neu gemalt. Die Kalvarienbergkapelle aus dem Jahr 1829 enthält eine volkstümliche Darstellung von Christus an der Geißelsäule sowie eine Erklärung zur Kapelle aus der Erbauungszeit.
Bergkapelle zum hl. Sebastian
„Quod Deus bene vertat“ (Gott möge es zum Guten wenden), steht über dem Eingang zur modernen Sebastianskapelle auf der Sonnseite. Sie wurde 2013 nach Plänen von Patricia Bachmayer gebaut und befindet sich im Privatbesitz der Familie, ist aber für alle Besucher offen.













